Durchführungsbestimmungen

Statut gültig für die Saison 2016/2017 für die Vereine der Wiener Verbandsligen
 
Sämtliche nicht in diesem Statut näher ausgeführte Regeln zur Meisterschaft unterliegen den Durchführungsbestimmungen für österreichische Meisterschaften des ÖEHV.
 
BANKVERBINDUNG WEHV:
IBAN AT38 20111 2865 2874 100
BIC GIBAATWW (Erste Bank)
 
§1 Organisation
 
(1) Die Wiener Verbandsmeisterschaften werden vom Wiener Eishockeyverband „WEHV“ 
 
organisiert und durchgeführt. 
 
(2) Der Präsident des WEHV Andreas Ösze ist Vorsitzender, Wettspielreferent ist Günther 
 
Greilberger, Beisitzer Steve Binder.
 
§2 Teilnahmeverpflichtung
 
(1) a) Für die Teilnahme am Meisterschaftsbewerb und die darauffolgende Liga ist der 
 
Saisonmitgliedsbeitrag von € 300,- an den WEHV (Bankverbindung siehe oben) zu entrichten.
 
b) Wird diese Gebühr nicht bis zum einlangend Nennschluss entrichtet, kann die Mannschaft 
 
nicht an der Meisterschaft und Saison teilnehmen.
 
(2) Nennschluss für die Saison 2016/17 ist der 08.09.2016
 
(3) Neue Vereine gelten im ersten Jahr als Schutzverein und können nicht an der Wiener 
 
Meisterschaft teilnehmen. Der erste Saisonmitgliedsbetrag ist auf € 200,- vermindert.
 
§3 Meisterschaftstermine
 
(1) Die Reihenfolge der Spiele, Termine und Heimrecht werden nach Nennschluss durch die 
 
Ligaorganisation für den WEHV erstellt.
 
(2) Gespielt wird an den Wochenenden 24./25.9. und 1./2.10.2016, das Wochenende 8./9.10. 
 
dient notwendigen Ersatzterminen.
 
(3) Die Kosten der Eiszeiten trägt der Verband, wobei Eisaufbereitung nur vor Spielbeginn und 
 
letztem Drittel erfolgt.
 
(3) a) Die Meisterschaftstermine sind bindend.
 
§4 Spielberechtigung
 
(1) Die Wiener Meisterschaften sind Herren-Senioren-Bewerbe für die Jahrgänge bis 2000
 
(Spieler müssen das 15. Lebensjahr vollendet haben).
 
(2) a) Alle Vereine geben bei Nennschluss Ihre Kader für die Wiener Meisterschaft und die 
 
anschließende Liga bekannt.
 
b) ÖEHV-Vereine mit mehreren Mannschaften nennen dem WEHV Ihre Kader für die jeweilige 
 
Liga und geben bekannt, mit welchem Team sie in der Wiener Meisterschaft antreten. Richtwert 
 
ist die Mannschaft der Division mit dem größten spielberechtigten Kader.
 
c) Spieler sind mit Vor- und Nachnamen, Geburtsdatum, Nationalität, Spielernummer, Position
 
sowie Vorjahrsteam/-liga anzuführen. Für den folgenden Ligabetrieb ist mindestens der 
 
Einsergoalie als gesperrt zu kennzeichnen (siehe Statuten WUL (5)e)).
 
(3) a) Jeder Spieler muss – vor seinem ersten Einsatz – beim ÖEHV für den jeweiligen Verein auf 
 
http://myteam.hockeydata.net/ registriert und angemeldet werden. Der Verein haftet für die 
 
Gesundheit und körperliche Voraussetzung seiner Spieler, speziell Jugendliche.
 
b) Nach Bestätigung und Anlage des ÖEHV muss der Spieler im myteam seiner Mannschaft 
 
hinzugefügt werden, danach erfolgt Aktivierung durch Ligapartner Hockeydata. Erst dann ist ein 
 
Einsatz möglich. 
 
c) Der Einsatz von Spielern ohne gültige ÖEHV-Aktivierung und Verfügbarkeit im System e-grep
 
ist nicht gestattet. (Strafverifizierung nach §9)
 
(4) Es gibt keine Beschränkung auf unlimitierte Transferkartenspieler. Spieler mit limitierter 
 
Transferkarte sind nicht zulässig.
 
(5) Der WEHV übernimmt keinerlei Haftung für die Spieler. Jeder Verein ist für die Gesundheit als 
 
auch das Verhalten seiner Mitglieder auf und abseits vom Eis verantwortlich.
 
(6) Sämtliche Teilnehmer unterliegen einem Alkoholverbot vor und während dem Spiel.
 
(7) Zur Feststellung der Identität bei Einsprüchen zur Spielberechtigung ist grundsätzlich jeder 
 
Teilnehmer ausweispflichtig. 
 
§5 Pflichten des Veranstalters (WEHV)
 
(1) Der WEHV bestellt die Schiedsrichter unter Angabe von Ort, Gegner und Beginnzeit beim 
 
Schiedsrichterreferenten six@wehv.at und überprüft die korrekte Erfassung und Beschickung auf 
 
www.referee-manager.com.
 
(2) Der Veranstalter trägt die Kosten für die Schiedsrichter.
 
(3) Der Veranstalter stellt einen ausgebildeten Schriftführer sowie einen offiziellen Zeitnehmer für 
 
die Matchuhr und trägt deren Kosten. Der Zeitnehmer/Schriftführer ist ausreichend mit den 
 
Eishockeyregeln, insbesondere den Strafen und Strafzeiten vertraut und kann den Spielbericht 
 
korrekt führen, im Idealfall liegt die entsprechende Ausbildung/Qualifikation vor.
 
(4)a) Am Spielbericht sind alle Tore und Strafen mit (absoluter) Spielzeit und den betreffenden 
 
Spielernummern eingetragen, ebenso ist die Tormannstatistik vollständig mit gespielten Minuten 
 
und Gegentoren.
 
b) Proteste gegen das Spiel, den Bericht oder das Ergebnis und allfällige Matchstrafen sind 
 
umgehend und ausführlich per eMail dem Wettspielreferenten bekanntzugeben.
 
c) Der Spielbericht sollte laufend über egrep live gespeichert werden und wird nach Spielende 
 
durch die Schiedsrichter bestätigt und hochgeladen. 
 
d) Bei technischem Versagen von Laptop oder Internet wird der gedruckte Spielbericht ausgefüllt, 
 
von den Schiedsrichtern unterschrieben und am Folgetag nacherfasst. Der Spielbericht ist bis zur 
 
Beglaubigung des Spiels durch die Liga aufzuheben.
 
§6A Pflichten der Heimmannschaft
 
(1)a) Das Heimteam übergibt spätestens 30 Minuten vor Spielbeginn den vorgedruckten 
 
Spielbericht von Hockeydata-e-grep an die Schiedsrichter.
 
b) Am Spielbericht sind alle aufgestellten Spieler mit Spielernummer, Vor- und Nachname 
 
angegeben, der Kapitän gekennzeichnet und die Tormänner erfasst.
 
(2) Das Heimteam stellt einen dritten Spieloffiziellen zur Betreuung der Strafbank.
 
(3) Das Heimteam sorgt für ausreichend Pucks für Spielbetrieb und warmup, Richtwert sind 30 
 
Pucks.
 
Kann die Heimmannschaft nur zehn Pucks zur Verfügung stellen, so sind all diese der 
 
Gastmannschaft zum warm-up zu überlassen. Die tatsächlich vorhandenen Pucks müssen 50/50 
 
aufgeteilt werden. Ein Spiel mit weniger als zehn Pucks kann nicht ordnungsgemäß durchgeführt 
 
werden und geht mit 5:0 an die Gastmannschaft. Die Geldstrafe für Nichtantritt §9 wird 
 
ausgesprochen.
 
§6B Pflichten der Gastmannschaft
 
Die Gastmannschaft aktiviert in Absprache mit dem Heimteam rechtzeitig, spätestens aber 24
 
Stunden vor Spielbeginn im Hockeydata-e-egrep seinen Spielkader und stimmt sich bezüglich 
 
der Dressenfarben mit der Heimmannschaft ab (Heimteam hat Farbwahl).
 
§7 Regeln
 
(1) Es gelten die offiziellen Regeln der IIHF 2014-2018 sowie deren aktuellen Änderungen.
 
Die zuständige Instanz ist der WEHV bzw. bei Matchstrafen die Disziplinarkommission.
 
(2) Offene Pflichtspielsperren aus der Vorsaison der jeweiligen Liga können nicht im Rahmen der 
 
Wiener Meisterschaft abgesessen werden, der gesperrte Spieler ist dennoch nicht 
 
teilnahmeberechtigt.
 
(3) Adaption der IIHF-Spielregeln:
 
a) 40 iv. Das Heimteam hat Farbwahlrecht, das Gastteam muss sich um unterscheidbare 
 
Dressen kümmern, sonst geht ein Nichtanpfiff zu dessen Lasten (Strafverifizierung und 
 
Nichtantrittsstrafe §9). 
 
b) 44: Es gibt keine Overtime. Bei Unentschieden nach 60 Minuten findet sofort das 
 
Penaltyschiessen statt.
 
c) 147: Die Teams verzichten auf Einspruch/Vermessung von Stöcken und Ausrüstungen, welche 
 
kein Verletzungsrisiko darstellen. 
 
Der WEHV empfiehlt ALLEN Spielern, die vor dem 31.12.1974 geboren sind, die Verwendung 
 
von zumindest Halbvisier und Zahnschutz. 
 
§8 Nichtantreten einer Mannschaft, Wartezeit, Spielfähigkeit
 
(1) Um ein Spiel beginnen zu können, müssen ein Tormann und 10 Feldspieler antreten. 
 
Befinden sich Spieler dieser 11 noch in der Kabine wird der Spielbeginn um fünf Minuten 
 
verschoben und das Team beginnt mit einer kleinen Bankstrafe wegen „Spielverzögerung“ in 
 
Unterzahl (Regel 157)).
 
(2) Spieler, die am Spielbericht angeführt aber noch „am Weg“ zum Spielort sind, gelten nicht für 
 
Punkt (1)
 
(3) Kann ein Team fünf Minuten nach festgelegtem Spielbeginn nicht 11 Spieler am Eis stellen, 
 
gilt Nichtantritt §9
 
§9 Nichtantritt
 
(1) Tritt ein Verein nicht zum angesetzten Spieltermin an oder führen im Statut beschriebene 
 
Vergehen zur Strafverifizierung wird eine Geldstrafe von € 300,- automatisch schlagend.
 
(2) Der Betrag ist sofort nach Mitteilung an den WEHV zu entrichten. Bis zum Einlangen des 
 
Strafbetrages (oder Vorlage Zahlungsbestätigung) kann kein weiteres Ligaspiel bestritten 
 
werden. 
 
(3) Etwaige Strafgelder des Disziplinarreferenten für disziplinäre Vergehen werden separat 
 
ausgesprochen und es gilt auch hier die Sperre der Mannschaft/des Spielers/Offiziellen bis zum 
 
Einlangen der Zahlung.
 
§10 Meisterschaftseinteilung & Austragungsmodus
 
Die Meisterschaft wird grundsätzlich innerhalb der Divisionen der Eisner Auto Ligen ausgetragen. 
 
Wiener Liga – Division 1
 
(1) Vereine der EAEL mit mehreren Teams, die aufgrund §4 (2) b) Ihre Teilnahme in einer 
 
Unterliga nennen, sind von der Meisterschaft der 1. Division ausgeschlossen.
 
(2) a) Die Reihenfolge der Spiele, Termine und Heimrecht werden nach Nennschluss durch die 
 
Ligaorganisation erstellt.
 
b) Der Meisterschaftsbeginn und die -termine sind bindend, Verschiebungen seitens der Liga 
 
möglich.
 
(3) Gespielt wird jeder gegen jeden in einer einfachen Hinrunde.
 
(4) Die Beglaubigung der Spiele wird aufgrund der Spielberichte vorgenommen. Ordnungsgemäß 
 
durchgeführte Spiele werden mit dem tatsächlich erzielten Resultat und Torergebnis beglaubigt.
 
(5) Ein gewonnenes Spiel wird für die Tabelle mit 2 Punkten gewertet. Bei Unentschieden nach 
 
regulärer Spielzeit erhalten beide Mannschaften je 1 Punkt. 
 
(6) Die Rangordnung der Tabelle erfolgt nach den IIHF-Sport-Regulations. Das Team mit den 
 
meisten Punkten ist Tabellenführer, die weiteren Teams werden absteigend nachgereiht.
 
(7) Der Bestplatzierte am Ende des Bewerbs trägt den Titel „Wiener Eishockey Meister 2016/17“
 
Wiener Unterligen – Division 2-4
 
(1) Die teilnehmenden Vereine der Wiener Unterligen werden zu Paaren gemäß Endtabellen
 
absteigend besetzt. Bei übergreifender Besetzung von Vereinen zweier Ligen erfolgt die 
 
Einteilung so, dass die Divisionen gleich viele Spiele haben, bei ungerader Zahl werden 
 
Paarungen in die höhere Division gezogen.
 
(2) Die Paarungen – beginnend mit den Finalisten der EA2L – spielen EIN Spiel.
 
(3) Heimrecht hat der in der Endtabelle Besserplatzierte.
 
(4) Das Spiel muss einen Sieger haben. Bei Unentschieden nach regulärer Spielzeit entfällt 
 
jedoch die Sudden-Death-Overtime, es entscheidet sofort ein Penaltyschiessen (gemäß IIHF-
Sport-Regulations mit jeweils drei Schützen).
 
(5)a) Ein Spiel dauert drei Dritteln zu je 20 Minuten Nettospielzeit.
 
b) Nach dem ersten Drittel erfolgt keine Eisreinigung und es findet eine 5-Minuten-Pause vor dem
 
Seitenwechsel statt. Die Mannschaften müssen beim Spielfeld bleiben.
 
c) Nach dem zweiten Drittel erfolgen Eisreinigung und 15-Minuten-Pause. Die Teams können 
 
sich in die Garderoben zurückziehen, müssen aber rechtzeitig zurückkehren.
 
d) Bei Unentschieden nach dem dritten Drittel findet ohne Pause das shoot-out statt
 
(6) Die Sieger erhalten im Ligabetrieb eine Gutschrift von € 60,- auf die Eiszeitenabrechnung.
 
(7) Bei ungerader Teilnehmerzahl entfällt für den Letztplatzierten der EA4L die 
 
Teilnahmeverpflichtung und vermindert sich dessen Saisonbetrag um € 100,-
 
Wiener Meisterschaften – Division 2 - 2016
 
1. Um den Titel „Wiener Eishockey Meister Division 2 2016“ spielen:
 
EA2L Meister WATX (Heim) vs EA2L Vizemeister Monsters Hockey Vienna
 
2. Um den dritten Platz spielen:
 
Crazy Wizards (Heim) vs Wiener Teifl
 
3. Um den fünften Platz spielen:
 
Austrian Angels (Heim) vs Vienna Cougars
 
4. Um den siebenten Platz spielen:
 
Scalpels (Heim) vs Vienna Vipers
 
 
1. Um den Titel „Wiener Eishockey Meister Division 3 2016“ spielen:
 
EA2L Absteiger Chiefs (Heim) vs EA3L Meister Praetorians
 
2. Um den dritten Platz spielen:
 
EA3L Vizemeister Icetigers (Heim) vs Wookies
 
3. Um den fünften Platz spielen:
 
V.U. Totonka 2 (Heim) vs Hurricanes
 
4. Um den siebenten Platz spielen:
 
Vienna Ducks (Heim) vs Vienna Weird
 
 
1. Um den Titel „Wiener Eishockey Meister Division 4 2016“ spielen:
 
EA4L Vizemeister Racoons (Heim) vs EHC United
 
2. Um den dritten Platz spielen:
 
Heizbären (Heim) vs Muscrats