Durchführungsbestimmungen der Eisner Auto Wiener Ligen

Statut gültig für die Saison 2016/2017
für die zweite Wiener Liga / EA2L

 

Sämtliche nicht in diesem Statut näher ausgeführte Regeln zum Ligabetrieb unterliegen erst dem Statut für die Wiener Verbandsmeisterschaft, in weiterer Folge den Durchführungsbestimmungen für österreichische Meisterschaften des ÖEHV.

 


BANKVERBINDUNG WEHV:
IBAN AT38 20111 2865 2874 100 BIC GIBAATWW (Erste Bank)

 


BANKVERBINDUNG WEHV für EISZEITEN: IBAN AT81 20111 2865 2874 102

 


§1 Organisation


(1) Die Wiener Ligen werden von Eisner Auto Hockey League organisiert und in 4 Divisionen – Elite, Second, Third, Fourth - durchgeführt.


(2) Der Vorsitzende der Eisner Auto Second League – EA2L – ist Andreas Ösze, Wettspielreferent ist Steve Binder.


(3) Eine Sitzung aller Mannschaften der jeweiligen Liga wird mindestens einmal vor Saisonbeginn, danach bei Bedarf, als persönliche Versammlung in Wien einberufen, etwaige Anträge erfolgen bis eine Woche vor Termin durch die Teamvertreter an den Ligasprecher.


(4) Jedes Team hat einen Liga-Teamchef welcher an ligainternen Sitzungen teilnimmt und Stimmrecht für den Verein hat.


(5) Jeder Teamvertreter hat bei Verhinderung einen befugten Assistenten zur Ligasitzung zu entsenden, dessen Entscheidung bei Abstimmungen für das Team gelten.


(6) Allfällige Kommunikation innerhalb der Ligateams erfolgt mittels Email, wobei jeder Verein eine Adresse des WEHV mit verein@wehv.at erhält. Mails an diese Adresse gelten als zugestellt. Kommentare und Abstimmungen erfolgen ausschließlich vom Teamchef, Ausnahme nur im Vertretungsfall.


(7) Die Kommunikation ist sachlich und unpersönlich zu halten.


(8) Bei Nichtteilnahme beziehungsweise Enthaltung bei Abstimmungen sind die Entscheidungen der Liga anzuerkennen.


(9)a) Entscheidungen müssen Stimmenmehrheit erreichen.
b) Änderungen, die keine Mehrheit erreichen (auch Unentschieden inklusive Enthaltungen) können nicht realisiert werden.

 

(10) Änderungen an den Durchführungsbestimmungen während der Saison sind nur mit Zustimmung der Ligaleitung und aller teilnehmenden Vereine möglich.


(11) Alle Ergebnisse und Entscheidungen einer Ligasitzung gelten unwiderruflich. Strafverifizierungen und Verstöße gegen das Reglement werden gemäß Durchführungsbestimmungen festgestellt und geahndet.


(12) Die Statuten beschreiben Absicht und Konsens der Eisner Auto Hockey League und der teilnehmenden Vereine, Interpretationsspielraum von diesen Bestimmungen ist ausgeschlossen.

 

§2 Teilnahmeverpflichtung

 

(1) Die Zurückziehung der Nennung zur Teilnahme an der Liga nach Nennschluss zieht eine Einbehaltung der geleisteten Ligagelder nach sich.


(2) Für Mannschaften, die vor den Playoffs aus dem Ligabetrieb ausscheiden, werden alle gespielten Spiele gestrichen, allfällige Ligageldguthaben werden einbehalten, das Team wird nicht in die Endtabelle oder Playoff-Paarungen aufgenommen (siehe dazu §9, Punkt (3)).


(3) a) Ein Verein kann NICHT zwei Mannschaften in derselben Liga stellen.
b) Zwei Unterliga-Vereine können für eine Liga keine Spielgemeinschaft eingehen, die Teams müssen unter einem der beiden Vereine antreten und für diesen die Spielerpässe lösen.
c) Ligaübergreifende Spielgemeinschaften und Farmteamregelungen mit Spieleraustausch im Sinne des ÖEHV sind nicht gestattet.
d) Ein Spieler kann nur für eine Mannschaft in einer Liga genannt werden. Leihverträge während der Saison sind nicht gestattet.
e) ÖEHV-Vereine mit mehreren Mannschaften nennen vor Saisonstart Ihre Kader für die jeweilige Liga.
f) In der Transferzeit kann einmalig pro Saison Verein und Liga gewechselt werden (§4 (7)).


(4) Für die Teilnahme am Ligabewerb ist die Teilnahme an der Wiener Meisterschaft verpflichtend, für davon ausgenommene Vereine die Bezahlung des Saisonmitgliedsbeitrags.


(5) Nennschluss, Bedingungen und Gebühr siehe Statut der Wiener Meisterschaft des WEHV.


(6) Neue Vereine nennen entweder für die EA4L (no contact) oder starten in der EA3L und spielen dort um den möglichen Aufstieg in die EA2L; sie müssen eine fixe wöchentliche Eiszeit von mindestens 90 Minuten auf einem IIHF-Eishockeyfeld in Wien haben, welche wochentags nicht vor 18:00h beginnt und 2 Wochen vor Nennschluss einen Kader von mindestens 18 Feldspielern und 2 Torleuten bekannt geben.

 

§3 Meisterschaftstermine


(1) Die Reihenfolge der Spiele, Termine und Heimrecht werden nach Nennschluss durch die Ligaorganisation erstellt. Die Zeit von 19.12.2016 bis 8.1.2017 gilt als spielfrei.


(2) Gespielt wird auf dem jeweiligen Heimeistermin der Heimmannschaft laut Spielplan oder einer zugeteilten Verbandseiszeit. Playoffs und Relegation werden auf Verbandseis ausgetragen. Die Kosten trägt das Heimteam.


(3) a) Der Meisterschaftsbeginn und die -termine sind bindend, Verschiebungen seitens der Liga möglich.
b) Ein Heimspiel – ausgenommen Verbandstermin - kann nur unter Zustimmung des Gegners und der Ligaleitung geändert werden und muss mindestens 8 Tage vor festgelegtem Termin der Liga, dem Schiedsrichterreferenten als auch dem Statistikbeauftragten der EA2L gemeldet werden. Selbiges gilt für Änderungswünsche des Gastteams.


(4) In Folge „höherer Gewalt“ ausgefallene Spiele sind am nächstfolgenden Heimtermin nachzutragen. Bei vorhersehbaren Ausfällen (Regen) hat die Heimmannschaft in Abstimmung mit dem Gegner und den Schiedsrichtern für rechtzeitige Verschiebung zu sorgen.

 

§4 Spielberechtigung


(1) Die Wiener Unterligen sind Herren-Senioren-Bewerbe für die Jahrgänge bis 2000 (Spieler müssen das 15. Lebensjahr vollendet haben).


(2) Spieler, die 2016 an der Wiener Meisterschaft der Divisionen 2 – 4 teilgenommen haben, können erst in der Transferzeit (§4 (7)) in die Elite Liga wechseln.


(3)a) Alle Teams geben bei Nennschluss Ihren Kader bekannt.
b) Spieler sind mit Vor- und Nachnamen, Geburtsdatum, Nationalität, Spielernummer, Position sowie Vorjahrsteam/-liga anzuführen. Mindestens der Einsergoalie ist als gesperrt zu kennzeichnen (siehe (5)e)).
c) Jeder Spieler muss – vor seinem ersten Einsatz – beim ÖEHV für den jeweiligen Verein auf http://myteam.hockeydata.net/ registriert und angemeldet werden. Der Verein haftet für die Gesundheit und körperliche Voraussetzung seiner Spieler, speziell Jugendliche.
d) Nach Bestätigung und Anlage des ÖEHV muss der Spieler im myteam seiner Mannschaft hinzugefügt werden, danach erfolgt Aktivierung durch Ligapartner Hockeydata. Erst dann ist ein Einsatz in einem Ligaspiel möglich.
e) Es gibt keine Beschränkung auf unlimitierte Transferkartenspieler. Spieler mit limitierter Transferkarte sind nicht zulässig.
f) Spieler können bis zum Transferschluss 15.12.2016 angemeldet werden, wenn per 15.12. 24:00 Uhr alle notwendigen Unterlagen korrekt vorliegen.
g) Ein Vereinswechsel eines nach c) und d) spielberechtigen Spielers ist nach Saisonstart (siehe §13: erstes Spiel der Liga im Grunddurchgang) innerhalb der Liga nicht mehr, innerhalb des WEHV nur in der Transferzeit (§4 (7)) zulässig.


(4) Unter folgenden Voraussetzungen kann für Spieler eine spezielle Spielberechtigung der EAHL angefordert werden (Email mit Passbild.jpg und Unterlagen (plus Position F/D/G und Dressnummer) an binder@wehv.at; es gelten dieselben Bedingungen wie (1)).
a) Spieler mit österreichischer Staatsbürgerschaft, die gemäß ÖEHV und IIHF als „Transferkartenspieler“ gelten, aber aus Kostengründen keine unlimitierte Transferkarte lösen, müssen Ihren Staatsbürgerschaftsnachweis erbringen.
b) Ausländische „Transferkartenspieler“, für die aus Kostengründen keine unlimitierte Transferkarte gelöst wird, müssen in Wien/NÖ/Bgld. ordnungsgemäß gemeldet sein (Vorlage aktueller Meldezettel) und einen Arbeits-/Studiennachweis in W/N/B erbringen. Spieler aus direkt an Österreich angrenzenden Nationen benötigen darüber hinaus eine Bestätigung ihres jeweiligen Landesverbandes, dass sie nicht gemeldet oder abgemeldet sind.
c) Nach positiver Prüfung der Unterlagen wird die Anlage des Spielers vom WEHV an Hockeydata übergeben. Auch hier ist erst nach Aktivierung ein Einsatz des Spielers möglich.
d) Die Berechtigung ist unlimitiert und wird mit € 10,- einmalig vergebührt. Entfällt ein Grund für die Berechtigung erlischt diese mit Ende der Saison. Die Berechtigung muss jederzeit auf Aufforderung der Liga bedingungslos nachweisbar sein.
e) Die Ligaverwaltung behält sich bei unvollständigen und dubiosen Unterlagen die Erteilung der Spielberechtigung vor.

 

(5) Der Einsatz von Spielern ohne gültige ÖEHV- oder EAHL- Aktivierung und Verfügbarkeit im System e-grep ist nicht gestattet. (Strafverifizierung nach §9 (2) c)).


(6) Bei Verhinderung aller eigenen gemeldeten Torleute vor Spielbeginn ist der Einsatz von Torleuten anderen Unterliga-Mannschaften grundsätzlich gestattet.
a) Der geborgte Tormann darf nicht aus einer höheren Liga sein.
b) Der geborgte Tormann darf nicht von seinem Stammteam oder durch die Liga gesperrt sein.
c) Ein Tormann kann maximal für 3 Spiele als Fremdersatz für jeweils ein Team dienen.
d) Der geborgte Tormann muss im hockeydata–Tormannpool angelegt und aktiviert sein. Seine Statistik wird dem ausborgenden Verein zugeordnet.
e) Die Vereine sind verpflichtet, den nachweislich besten Tormann zu sperren. Zur Beurteilung werden Spiele, Statistiken, sportliche Herkunft und Kenntnis innerhalb der Liga herangezogen.
f) Die Vereine können auch weitere Tormänner gegen diese Regel sperren und damit das Ausborgen untersagen.
g) Die Liga behält sich jederzeitigen Einspruch auf die Nennung des Einser-Tormannes vor.
h) Hat ein Tormann bis Saisonmitte (Transferschluss nach §4(3)f) mehr Spiele als der/die gesperrte(n) (Einser)goalie(s), wird er seitens der Liga ebenfalls für künftiges Ausborgen gesperrt.
i) Neuzugänge zwischen Nenn- und Anmeldeschluss müssen der Liga zur Kenntnis gebracht werden, um über den Ausborgestatus zu entscheiden. Ansonsten sind sie automatisch gesperrt.


(7) Transferzeit
a) Die Transferzeit beginnt am 1.12.2016 und endet mit Transferschluss 15.12.2016
b) In dieser Zeit können Spieler eines Vereines einer Eisner Auto Hockey League zu einem anderen Verein einer höheren oder niedrigeren EAHL beim ÖEHV umgemeldet werden.
c) Transferkarten-Spieler nach (2) sind vom Transfer während der Saison ausgeschlossen
d) Ein Spieler, der während der Saison in einer andere Liga ummeldet, kann erst wieder in der Folgesaison zurückgemeldet werden.
e) ÖEHV-Vereine mit mehreren Mannschaften müssen interne Wechsel zudem begründen und muss dieser Transfer von der Ligaleitung bewilligt werden.


(8) Die EAHL übernimmt keinerlei Haftung für die Spieler. Jeder Verein ist für die Gesundheit als auch das Verhalten seiner Mitglieder auf und abseits vom Eis verantwortlich.


(9) Sämtliche Teilnehmer der Wiener Unterligen unterliegen einem Alkoholverbot vor und während dem Spiel.


(10) Zur Feststellung der Identität bei Einsprüchen zur Spielberechtigung ist grundsätzlich jeder Teilnehmer ausweispflichtig.

 

§5 Pflichten des Veranstalters (Heimmannschaft)


(1) Das Heimteam bestellt rechtzeitig bzw. mindestens 8 Tage vor Spieltermin die Schiedsrichter unter Angabe von Ort, Gegner und Beginnzeit bei six@wehv.at und überprüft die korrekte Erfassung und Beschickung auf www.referee-manager.com.


(2) Das Heimteam übergibt spätestens 30 Minuten vor Spielbeginn den vorgedruckten Spielbericht von Hockeydata-e-grep an die Schiedsrichter.
a) Am Spielbericht sind alle aufgestellten Spieler mit Spielernummer, Vor- und Nachname angegeben, der Kapitän gekennzeichnet und die Tormänner erfasst.


(3) Das Heimteam übergibt vor Spielbeginn die Kosten für die Schiedsrichter in bar.


(4) Die Heimmannschaft stellt mindestens einen ausgebildeten Schriftführer welcher auch für die Zeitnehmung des Spiels und Überwachung der Strafzeiten zuständig ist. Der Zeitnehmer/Schriftführer ist ausreichend mit den Eishockeyregeln, insbesondere den Strafen und Strafzeiten vertraut und kann den Spielbericht korrekt führen.


(5) Im Play-off bestellt die Heimmannschaft bei der Hallenverwaltung die für die Nettospielzeit nötige Matchuhr sowie die Extra-Eisreinigung und stellt je einen ausgebildeten Zeitnehmer sowie Schriftführer.


(6) Im Play-off bestellt die Heimmannschaft zumindest einen dritten Spieloffiziellen, der Zeitnehmung und Schriftführer assistiert und vor allem die Strafbanktüren betreut.


(7) Sämtliche Spieloffizielle sind dem Ansehen der Liga verpflichtet, mischen sich nicht in den Spielbetrieb und unterliegen selbstverständlich dem allgemeinen Alkoholverbot.


(8) Kann die Heimmannschaft nur fünf Pucks zur Verfügung stellen, so sind all diese der Gastmannschaft zum warm-up zu überlassen. Die tatsächlich vorhandenen Pucks müssen 50/50 aufgeteilt werden. Ein Spiel mit weniger als fünf Pucks kann nicht ordnungsgemäß durchgeführt werden und geht mit 5:0 an die Gastmannschaft. Die Schiedsrichterkosten für die Anreise sind zu tragen.


(9)a) Am Spielbericht sind alle Tore und Strafen mit (absoluter) Spielzeit und den betreffenden Spielernummern eingetragen, ebenso ist die Tormannstatistik vollständig mit gespielten Minuten und Gegentoren.
b) Proteste gegen das Spiel, den Bericht oder das Ergebnis und allfällige Matchstrafen sind umgehend und ausführlich per eMail dem Ligasprecher bekanntzugeben.
c) Der Spielbericht sollte laufend über egrep LIVE gespeichert werden und wird nach Spielende durch die Schiedsrichter bestätigt und hochgeladen.
d) Bei technischem Versagen von Laptop oder Internet wird der gedruckte Spielbericht ausgefüllt, von den Schiedsrichtern unterschrieben und am Folgetag nacherfasst. Der Spielbericht ist bis zur Beglaubigung des Spiels durch die Liga aufzuheben.

 

§6 Pflichten der Gastmannschaft


(1) Die Gastmannschaft aktiviert in Absprache mit dem Heimteam rechtzeitig, spätestens aber 24 Stunden vor Spielbeginn im Hockeydata-e-egrep seinen Spielkader und stimmt sich bezüglich der Dressenfarben mit der Heimmannschaft ab (Heimteam hat Farbwahl).


(2) Absage oder Nichtantreten aus jeglichen Gründen hat 0:5 Strafbeglaubigung sowie Ersatz der Schiedsrichter- und Veranstalterkosten zur Folge.


(3) Der Spielort ist nach Spielende ordentlich und in angemessener Zeit (40 Min.) zu verlassen.


(4) Im Falle eines dritten Spiels einer Playoff-Serie beteiligt sich die Gastmannschaft zu 50 % an den Schiedsrichtergebühren und den Zusatzkosten für Eis und Spieloffizielle.


§7 Regeln


(1) Es gelten die offiziellen Regeln der IIHF 2014-2018 sowie deren aktuellen Änderungen. Die zuständige Instanz ist der Ligasprecher bzw. bei Matchstrafen die Disziplinarkommission. Bei Ligaende offene Pflichtspielsperren und bedingte Strafen gelten für die Folgesaison.


(2) Adaption der IIHF-Spielregeln in Grunddurchgang und Zwischenrunde:
a) 45: Die Spielzeit wird von 00:00 aufwärts genommen.
b) 43/44: Ein Ligaspiel ist in 2 Spielhälften á 40 Minuten Bruttospielzeit unterteilt.
Beide Mannschaften und Schiedsrichter sind angehalten, Warm-up und Seitenwechsel so zu gestalten, dass die Spielzeit im Rahmen der Eiszeit der Heimmannschaft eingehalten werden kann. Es gibt kein Anrecht auf bestimmte Aufwärm- oder Pausenzeiten!
c) Die Bruttozeit gilt auch für große Zeit- und Disziplinarstrafen. 2 Minuten Strafen werden statistisch mit 2 erfasst, laufen jedoch über 3 Minuten Bruttozeit. Strafzeiten beginnen nach Aussprechen der Strafe beim nächstfolgenden Anspiel zu laufen.
d) Endet eine Strafzeit während dem setup zum faceoff, wo der Bestrafte hinter der gegnerischen Mannschaft aufs Eis kommen würde, wartet der Zeitnehmer auf das erfolgte Anspiel.
e) Jede Mannschaft kann ein Time-out von 30 Sekunden in Anspruch nehmen, wenn aktuell keinerlei kleine und Bankstrafen laufen; ausgenommen sind die letzten 5 Minuten der verbleibenden Eiszeit! Laufende Disziplinarstrafen werden um das Timeout verlängert.
f) 44: Es gibt keine Overtime oder Penaltyschiessen nach Unentschieden.
g) 173: Die Penaltyshotregelung der letzten 2 Spielminuten wird in der Bruttospielzeit auf die letzten 5 Minuten der verbleibenden Eiszeit angewendet.
h) 116,128-137,149,154,157,164,168: Jegliche disziplinäre und spielverzögernde Vergehen in den letzten 5 Minuten der Eiszeit, die nach Ermessen des Schiedsrichters rein im Interesse der in Führung liegenden Mannschaft erfolgen, werden umgehend mit einem Penaltyshot bestraft.
i) Die letzten 5 Minuten der Eiszeit (e, g, h) richten sich nach der Hallenuhr!


(3) a) 40 iv. Das Heimteam hat Farbwahlrecht, das Gastteam muss sich um unterscheidbare Dressen kümmern, sonst geht ein Nichtanpfiff zu dessen Lasten (Strafverifizierung).
b) 147: Die Teams verzichten auf Einspruch/Vermessung von Stöcken und Ausrüstungen, welche kein Verletzungsrisiko darstellen. Die EA2L empfiehlt ALLEN Spielern, die vor dem 31.12.1974 geboren sind, die Verwendung von zumindest Halbvisier und Zahnschutz.

 

§8 Schiedsrichter


(1) Alle Spiele der Liga werden im Zwei-Schiedsrichter-System geleitet (IIHF § A4.8-11), bei Verfügbarkeit wird ab dem Halbfinale im Drei-Mann-System gepfiffen.


(2) Die Bestellung der Schiedsrichter für Ligaspiele erfolgt durch die Liga. Rechtzeitig vor dem Spieltag müssen die bestätigten Daten vom Heimteam überprüft (§5(1)) beziehungsweise Terminänderungen nach §3 (3) und –absagen dem Schiedsrichterreferenten als auch den eingeteilten Schiedsrichtern bekannt gegeben werden.


(3) Die Schiedsrichtereinteilung erfolgt durch den zuständigen Referenten des Schiedsrichterverbandes und ist auf www.referee-manager.com ersichtlich.


(4) Die Schiedsrichterkosten pro Spiel betragen pauschal € 55,00 pro Schiedsrichter und müssen jeweils vor Heimspielbeginn bezahlt werden.


(5) Verbandsschiedsrichter können nicht abgelehnt werden. Ein Nichtantreten hat 0:5 sowie Kostenersatz zur Folge.


(6) Die Kosten für die Anreise der Schiedsrichter ohne stattfindendes Spiel (Nichtantritt, Absage) betragen € 25 pro Schiedsrichter.


(7) Ist es nicht möglich, für ein Spiel einen zweiten Schiedsrichter aufzustellen, wird das Spiel mit einem Schiedsrichter ausgetragen, die Kostenersparnis bleibt dem Heimteam.


(8) Die Schiedsrichter müssen 30 Minuten vor Spielbeginn vor Ort sein.


(9) Die Schiedsrichter überprüfen die Korrektheit beider Mannschaften (Ausrüstung, Dressen, maximal 20 Feldspieler und zwei Torhüter pro Team) sowie nach Spielende die ordnungsgemäße Eintragung der Torschützen, Assistenten und Strafen.


(10) Die Schiedsrichter sind angehalten, bei „ligaunwürdigen Zuständen“ (Platz, Spieloffizielle, Dressengleichheit, etc.) ein Spiel nicht anzupfeifen oder abzubrechen, jedenfalls aber dem Ligasprecher und Schiedsrichterobmann Meldung zu erstatten.


(11) Bei Matchstrafen oder Spielabbruch ist am Folgetag ein Bericht per Email an den Ligasprecher zu übermitteln.


(12) Der Ligasprecher übermittelt Spielprotokoll, Schiedsrichterbericht und Leumund des Spielers an die Disziplinarkommission.


(13) Protestiert ein Team gegen die Identität eines Spielers hat der Schiedsrichter die Identität dieses Spielers mittels amtlichen Lichtbildausweises festzustellen und per Email an den Ligasprecher zu übermitteln.

 

§9 Beglaubigung und Wertung der Spiele


(1) Die Beglaubigung der Spiele wird aufgrund der Spielberichte vorgenommen. Ordnungsgemäß durchgeführte Spiele werden mit dem tatsächlich erzielten Resultat und Torergebnis beglaubigt. Vom Heimteam übermittelte Spielberichte, die weder vom Ligasprecher noch vom Gastteam in Ergebnis oder Inhalt reklamiert werden, gelten 3 Tage nach Aussendung als beglaubigt.


(2) In folgenden Fällen sind Ligaspiele nicht mit dem erzielten Resultat und Torergebnis zu beglaubigen:
a) Ein Verein tritt nicht zum Spieltermin an, das Heimteam hat verabsäumt, die Schiedsrichter rechtzeitig zu bestellen bzw. deren Bestätigung zu überprüfen oder stellt keine qualifizierten Spieloffiziellen: 5:0 für den Gegner sowie Kostenersatzstrafe für den Verein.
b) Eine Mannschaft tritt ab oder das Spiel wird aus Verschulden einer Mannschaft abgebrochen: 5:0 für den Gegner, falls das tatsächlich erzielte Torverhältnis nicht günstiger ist.
c) Erstrebung unerlaubter Vorteile (Aufstellung unberechtigter Spieler etc.): 5:0 für den Gegner, falls das tatsächlich erzielte Torverhältnis nicht günstiger ist.
d) Beide Vereine treten nicht an, treten ab, Verschulden den Spielabbruch oder erstreben unerlaubten Vorteil: 0:5 Niederlage für beide Vereine.
e) Abbruch eines Spieles ohne Verschulden eines Vereines: Neuaustragung am nächstfolgenden möglichen Termin der Heimmannschaft. Bei Neuaustragung des Spiels sind alle Spieler spielberechtigt, die zum Zeitpunkt des Erstspiels berechtigt waren. Wurden mindestens 50 Minuten der Gesamtspielzeit in Grunddurchgang oder Zwischenrunde (80 Bruttominuten) gespielt, gilt das Ergebnis als beglaubigt.


(3) Scheidet ein Verein während Grunddurchgang oder Zwischenrunde aus, werden alle gespielten Spiele gestrichen, das Team wird nicht in die Endtabelle und Playoff-Paarungen aufgenommen. Bei Ausscheiden nach Zwischenrunde und vor den Playoffs wird die Tabelle beglaubigt, das Team wird aber nicht in den Playoff-Paarungen berücksichtigt, die nächstbesten Teams rücken nach. Ein Ausscheiden während den Playoffs bedeutet ein sofortiges Ende der Serie zugunsten des Gegners (5:0 der verbleibenden Spiele).


(4) Bei Strafverifizierung 5:0 werden keine Torschützen; Punkte oder Shutouts eingetragen, es sei denn, das tatsächliche Ergebnis ist gleich oder besser als 5:0 und wird daher als Ergebnis beglaubigt.


(5) Ein gewonnenes Spiel wird für die Tabelle mit 2 Punkten gewertet. Bei Unentschieden nach regulärer Spielzeit erhalten beide Mannschaften je 1 Punkt.


(6) Die Rangordnung der Tabelle erfolgt nach den IIHF-Sport-Regulations Step 1-5. Das Team mit den meisten Punkten ist Tabellenführer, die weiteren Teams werden absteigend nachgereiht.


(7) Bei Punktegleichheit wird die Platzierung wie folgt ermittelt: 1. Punkte aus direkter Begegnung, 2. Tordifferenz aus direkter Begegnung, 3. geschossene Tore in direkter Begegnung, 4. Ergebnis gegen das am nächstbesten gereihte Team. 5. Ergebnis gegen das zweitbeste Team außerhalb des tiebreak, 6. Tordifferenz gesamt, 7. geschossene Tore gesamt). Sollte kein tiebreaker eine Entscheidung bringen, entscheidet das Los. (Im Beisein beider Mannschaftsvertreter wirft ein WEHV-Offizieller eine Münze, der Losgewinner wird erstgereiht)

 

§10 Nichtantreten einer Mannschaft, Wartezeit, Spielfähigkeit


(1) Um ein Spiel beginnen zu können, müssen ein Tormann und 7 Feldspieler antreten. Befinden sich Spieler dieser 8 noch in der Kabine wird der Spielbeginn um fünf Minuten verschoben und das Team beginnt mit einer kleinen Bankstrafe wegen „Spielverzögerung“ in Unterzahl (Regel 157)).


(2) Spieler, die am Spielbericht angeführt aber noch „am Weg“ zum Spielort sind, gelten nicht für Punkt (1)


(3) Kann ein Team fünf Minuten nach festgelegtem Spielbeginn nicht 8 Spieler stellen, gilt Nichtantritt (siehe §9 , Punkt 2. a))


§11 Protest


(1) Ein Protest gegen einen Spieler am Spielbericht/Spielfeld ist vor Spielbeginn, spätestens aber nach Spielende vor Beglaubigung des Spielberichts auszusprechen, zu begründen und binnen zwei Kalendertagen der Liga mitzuteilen.


(2) Protest gegen einen Schiedsrichter ist nicht zulässig.


(3) Protest gegen das Spielergebnis ist ebenfalls sofort nach Spielende festzuhalten und binnen zwei Kalendertagen der Liga zu begründen.


(4) Wird aufgrund eines Protestes ein Verstoß gegen die Durchführungsbestimmungen festgestellt, wird gemäß dieser gehandelt und etwaige Geldstrafen verhängt.


§12 Strafenkatalog


(1) Folgende Vergehen werden mit folgenden Geldstrafen direkt geahndet:
1) § 5+6 € 30,00
2) § 9 (2)d) € 50,00
3) § 9 (2)b) € 60,00
4) § 9 (2)a) € 100,00
5) § 9 (2)c) € 150,00


(2) Der Betrag ist sofort nach Mitteilung an den diese Gelder verwaltenden WEHV zu entrichten. Bis zum Einlangen des Strafbetrages (oder Vorlage Zahlungsbestätigung) kann kein offizielles Meisterschaftsspiel ausgetragen werden. Bei Versäumnis eines weiteren Spieles gilt § 12 (1) 1).


(3) Etwaige Strafgeldbescheide der Disziplinarkommission für disziplinäre Vergehen werden separat ausgesprochen und es gilt auch hier die Sperre der Mannschaft/des Spielers/Offiziellen bis zum Einlangen der Zahlung.


(4) Ist ein Verein mit Zahlungen an den WEHV für dessen Eismiete mindestens ein Monat überfällig rückständig, kann nach formloser Mahnung und kurz gesetzter Frist das Team vom Spielbetrieb bis zur Begleichung des Außenstands ausgeschlossen werden.


(5) a) Erhält ein Verein den DRITTEN Disziplinarbescheid in der laufenden Saison (inklusive Wiener Meisterschaft) wird er mit einer Geldstrafe von € 30,00 belegt.
b) Organisatorische Geldstrafen sind – ohne Pflichtspielaufschub – bis Saisonende fällig. Bei Nichtzahlung wird wie bei Versäumnis des Mitgliedsbeitrages geahndet.
c) Ab dem fünften Strafbescheid erhöht sich die Strafe auf € 70,00


(6) Werden für einen Verein in der laufenden Saison VIER Spiele strafverifiziert, wird ein Verfahren zum Ausschluss aus dem Ligabetrieb eröffnet.


(7) Erlangt ein Verein eine Aktivierung eines nicht spielberechtigten Spieler in offenbar betrügerischer Absicht, werden alle Spiele des Teams ab Registrierung strafverifiziert und sofort ein Verfahren auf Ausschluss eröffnet.

 

§13 Meisterschaftseinteilung & Austragungsmodus


Die Meisterschaft wird in einer Gruppe von 9 Vereinen des WEHV als Wiener Unterliga „Eisner Auto Second League“ ausgetragen. Nennen weniger als 9 Vereine, entfällt der Abstieg des Tabellenletzten und werden die freien Plätze mit dem Meister der EA3L und gegebenenfalls Vizemeister und weiteren Teams gemäß Endtabelle auf 9 Teilnehmer aufgefüllt.
Grunddurchgang:
a) Der Grunddurchgang beginnt im Oktober (Saison 2016/17: 17.10.16).
b) Das erste Saisonspiel laut Spielplan zählt als Stichtag-relevanter Saisonbeginn. (§4 (3))
c) Gespielt wird in einer einfachen Hinrunde; jeder gegen jeden.
d) Für die Tabellenwertung gelten §9 (5)-(7)
Zwischenrunde:
(1) Die Zwischenrunde beginnt nach Neujahr (Saison 16/17: 09.01.16) sobald der Grunddurchgang beendet ist beziehungsweise die ersten Gruppenteilnehmer feststehen.


(2) a) Die ersten vier Teams des Grunddurchganges spielen in der Platzierungsrunde „TOP 4“.
b) Der Erstplatzierte startet mit 2 Bonuspunkten, der Zweitplatzierte mit 1 Bonuspunkt.


(3) a) Die Fünft- bis Letztplatzierten nach dem Grunddurchgang spielen in den „LOW 5“ um die letzten 4 Playoffplätze.
b) Der Fünftplatzierte startet mit 2 Bonuspunkten, der Sechstplatzierte mit 1 Bonuspunkt.


(4) Es spielt jeder gegen jeden in einer einfachen Rückrunde.


(5) Für die Tabellenwertung inkl. Bonuspunkte gelten §9 (5)-(7)
Play-Off
a) Die Playoffs beginnen sobald die Zwischenrunde abgeschlossen ist und die Endtabelle feststeht.
a) Die Playoffs beginnen sobald der Grunddurchgang abgeschlossen ist und die Endtabelle feststeht.
b) Die TOP 4 ziehen gemäß Ihrer Zwischenrundenplatzierung als 1. bis 4. der Endtabelle ins Viertelfinale ein.
c) Die besten 4 Teams der LOW 5 ziehen gemäß Ihrer Zwischenrundenplatzierung als 5. bis 8. der Endtabelle ins Viertelfinale ein.
d) Die Viertelfinalpaarungen der Endtabelle lauten: 1. gegen 8., 2. - 7., 3. - 6., 4. - 5.
e) Ein Playoff-Spiel dauert drei Dritteln zu je 20 Minuten Nettospielzeit mit 15-Minuten-Pausen. (Die Pause kann nach erfolgter Eisreinigung unter Zustimmung beider Mannschaften und Schiedsrichter entsprechend verkürzt werden.) Die Spieltermine werden mindestens eine Woche vorangekündigt.
f) Das Viertelfinale wird in einem Spiel ausgetragen. Bei Unentschieden nach regulärer Spielzeit findet nach torloser fünfminütiger Sudden-Death-Overtime (vier gegen vier Feldspieler) ein Penaltyschiessen (gemäß IIHF-Sport-Regulations mit jeweils drei Schützen) statt.

g) Im Halbfinale spielen die Sieger der Viertelfinale gegen den jeweils Schwächerplatzierten der Endtabelle, wobei der Bestplatzierte gegen den Schlechtestplatzierten spielt.
h) Das Halbfinale wird mit einem Hin- und Rückspiel ausgetragen, deren Ergebnis nach Ende der regulären Spielzeit gilt.
i) Enden beide Spiele unentschieden oder gewinnt der Verlierer des Hinspiels das Rückspiel, geht das Rückspiel in die Verlängerung: Fünfminütige SuddenDeath-Overtime (vier gegen vier Feldspieler) bzw. danach Penaltyschiessen gemäß IIHF-Sport-Regulations mit jeweils drei Schützen. Strafzeiten der regulären Spielzeit laufen weiter.
j) Die Sieger im Halbfinale spielen eine Serie “best of three” um den Titel “Eisner Auto Second League Champion 2016/2017“
k) Ein Finalspiel muss einen Sieger haben. Bei Unentschieden nach regulärer Spielzeit findet nach torloser fünfminütiger Sudden-Death-Overtime (vier gegen vier Feldspieler) ein Penaltyschiessen (gemäß IIHF-Sport-Regulations mit jeweils drei Schützen) statt.
l) Heimrecht im jeweils ersten (bzw. dritten) Spiel der Serien d), f) und i) hat jeweils der in der Endtabelle Besserplatzierte.
Endwertung
a) Meister und Vizemeister der EA2L führen die Schlusswertung als 1. und 2. an.
b) Die im Halbfinale ausgeschiedenen Teams stehen gemäß Ihrer Endtabellenplatzierung an 3. und 4. Stelle.
c) Die im Viertelfinale ausgeschiedenen Teams stehen gemäß Ihrer Endtabellenplatzierung an 5. bis 8. Stelle.
d) Teams, die den Playoffeinzug verpasst haben werden w.o. nachgereiht.
Relegation EA3L
(1) Der Tabellenletzte der EA2L steigt in der Folgesaison in die EA3L ab.
(2) Ist der Meister der EA3L nicht zum Aufstieg berechtigt (2. Mannschaft eines EA2L-Vereins), kann der Vizemeister der EA3L aufsteigen.
(3) Steigt der Vizemeister nicht auf, verbleibt der Tabellenletzte in der EA2L
(4) Die EA2L muss 9 Teams haben, scheiden in der Folgesaison Teams der 2. Liga aus, wird gemäß Endtabelle aus der 3. Liga aufgefüllt, es entfällt der Abstieg für den Tabellenletzten.