fourth

 Durchführungsbestimmungen der Eisner Auto Ligen

 

Statut gültig für die Saison 2017/2018 für die EA4L

 

 

 

Sämtliche nicht in diesem Statut näher ausgeführte Regeln zum Ligabetrieb unterliegen dem Statut für die Wiener Verbandsmeisterschaft.

 

 

BANKVERBINDUNG WEHV: 

IBAN AT38 20111 2865 2874 100 BIC GIBAATWW (Erste Bank) 

BANKVERBINDUNG WEHV für EISZEITEN: IBAN AT81 20111 2865 2874 10

 

 

§1 Organisation 

(1) Die Wiener Ligen werden von Eisner Auto Hockey League organisiert und in 4 Divisionen – Elite, Second, Third, Fourth - durchgeführt. 

 

(2) Der Vorsitzende der Eisner Auto Fourth League – EA4L – ist Andreas Ösze, Wettspielreferent ist Marcus Hrbek. 

 

(3) Eine Sitzung aller Mannschaften der jeweiligen Liga wird mindestens einmal vor Saisonbeginn, danach bei Bedarf, als persönliche Versammlung in Wien einberufen, etwaige Anträge erfolgen bis eineWoche vor Termin durch die Teamvertreter an den Ligasprecher. 

 

(4) Jedes Team hat einen Liga-Teamchef welcher an ligainternen Sitzungen teilnimmt und Stimmrecht für den Verein hat. 

 

(5) Jeder Teamvertreter hat bei Verhinderung einen befugten Assistenten zur Ligasitzung zu entsenden, dessen Entscheidung bei Abstimmungen für das Team gelten. 

 

(6) Allfällige Kommunikation innerhalb der Ligateams erfolgt mittels Email, wobei jeder Verein eine Adresse des WEHV mit verein@wehv.at erhält. Mails an diese Adresse gelten als zugestellt. Kommentare und Abstimmungen erfolgen ausschließlich vom Teamchef, Ausnahme nur im Vertretungsfall. 

 

(7) Die Kommunikation ist sachlich und unpersönlich zu halten. 

 

(8) Bei Nichtteilnahme beziehungsweise Enthaltung bei Abstimmungen sind die Entscheidungen der Liga anzuerkennen. 

 

(9) a) Entscheidungen müssen Stimmenmehrheit erreichen. 

 

b) Änderungen, die keine Mehrheit erreichen (auch Unentschieden inklusive Enthaltungen) können nicht realisiert werden. 

 

(10) Änderungen an den Durchführungsbestimmungen während der Saison sind nur mit Zustimmung der Ligaleitung und aller teilnehmenden Vereine möglich. 

 

(11) Alle Ergebnisse und Entscheidungen einer Ligasitzung gelten unwiderruflich. Strafverifizierungen und Verstöße gegen das Reglement werden gemäß Durchführungsbestimmungen festgestellt und geahndet. 

 

(12) Die Statuten beschreiben Absicht und Konsens der Eisner Auto Hockey League und der teilnehmenden Vereine, Interpretationsspielraum von diesen Bestimmungen ist ausgeschlossen.

 

 

§2 Teilnahmeverpflichtung 

(1) a) Für die Teilnahme an der EA4L als Vollmitglied und Teilnehmer an der WEHV Meisterschaft war der Saisonmitgliedsbeitrag von € 250,- bereits an denWEHV entrichtet. 

 

b) Für die Teilnahme an der EA4L als Schutzverein ist der Saisonmitgliedsbeitrag von € 250,- an denWEHV (Bankverbindung siehe oben) zu entrichten. 

 

c) Wird diese Gebühr nicht bis zum Nennschluss einlangend entrichtet, kann die Mannschaft nicht an der Meisterschaft und Saison teilnehmen. 

 

(2) Nennschluss für die Saison 2017/18 ist der 08.09.2017 

 

(3) Die Zurückziehung der Nennung zur Teilnahme an der Liga nach Nennschluss zieht eine Einbehaltung der geleisteten Ligagelder nach sich. 

 

(4) ) Für Mannschaften, die vor den Playoffs aus dem Ligabetrieb ausscheiden, werden alle gespielten Spiele gestrichen, allfällige Ligageldguthaben werden einbehalten, das Team wird nicht in die Endtabelle oder Playoff-Paarungen aufgenommen (siehe dazu §9, Punkt (3)). 

 

(5) a) Ein Verein kann NICHT zwei Mannschaften in derselben Liga stellen. 

 

b) Zwei Unterliga-Vereine können für eine Liga keine Spielgemeinschaft eingehen, die Teams müssen unter einem der beiden Vereine antreten und für diesen die Spielerpässe lösen. 

 

c) Ligaübergreifende Spielgemeinschaften und Farmteamregelungen mit Spieleraustausch im Sinne des ÖEHV sind nicht gestattet. 

 

d) Ein Spieler kann nur für eine Mannschaft in einer Liga genannt werden. Leihverträge während der Saison sind nicht gestattet. 

 

e) ÖEHV-Vereine mit mehreren Mannschaften nennen vor Saisonstart Ihre Kader für die jeweilige Liga. 

 

(6) Neue Vereine nennen entweder für die EA4L (no contact) oder starten in der EA3L und spielen dort um den möglichen Aufstieg in die EA4L; sie müssen eine fixe wöchentliche Eiszeit von mindestens 90 Minuten auf einem IIHF-Eishockeyfeld in Wien haben, welche wochentags nicht vor 18:00h beginnt und 2 Wochen vor Nennschluss einen Kader von mindestens 18 Feldspielern und 2 Torleuten bekannt geben. 

 

 

§3 Meisterschaftstermine 

(1) Die Reihenfolge der Spiele, Termine und Heimrecht werden nach Nennschluss durch die Ligaorganisation erstellt. Die Zeit von 22.12.2017 bis 7.1.2018 gilt als spielfrei. 

 

(2) Gespielt wird auf dem jeweiligen Heimeistermin der Heimmannschaft laut Spielplan oder einer zugeteilten Verbandseiszeit. Playoffs und Relegation werden auf Verbandseis ausgetragen. Die Kosten trägt das Heimteam. 

 

(3) a) Meisterschaftsbeginn und -termine sind bindend, Verschiebungen seitens der Liga möglich. 

 

b) Eine Heimspielterminänderung – ausgenommen Verbandsspiele - kann nur mit Zustimmung des Gegners beantragt werden und muss dies mindestens 8 Tage vor festgelegtem Termin von der Ligaleitung freigegeben werden. Kurzfristige Ausfälle sind zusätzlich direkt dem Schiedsrichterbesetzungsreferenten zu melden. 

 

(4) In Folge „höherer Gewalt“ ausgefallene Spiele sind am nächstfolgenden Heimtermin nachzutragen. Bei vorhersehbaren Ausfällen (Regen) hat die Heimmannschaft in Abstimmung mit dem Gegner und den Schiedsrichtern für rechtzeitige Verschiebung zu sorgen.

 

 

§4 A Spielberechtigung 

(1) DieWiener Unterligen sind Herren-Senioren-Bewerbe für die Jahrgänge bis 2001 (Spieler müssen das 15. Lebensjahr vollendet haben). 

 

(2) Spieler mit limitierter Transferkarte sind nicht zulässig. 

 

(3) Spieler, die 2017 an der Wiener Meisterschaft der Divisionen 1 – 4 gemeldet waren, können Ihren Verein erst in Folgesaison 2018 wechseln. 

 

(4) Spieler können bis zum Transferschluss 15.12.2017 angemeldet werden, wenn per 15.12. 24:00 Uhr alle notwendigen Unterlagen korrekt vorliegen bzw. hochgeladen wurden. 

 

(5) a) Ein Vereinswechsel eines nach den Anmeldebestimmungen spielberechtigen Spielers ist nach Saisonstart (siehe §13: erstes Spiel der Liga im Grunddurchgang) nicht möglich. 

 

b) ÖEHV-Vereine mit mehreren Mannschaften müssen interne Wechsel begründen und müssen diese Transfers vomWettspielreferenten bewilligt werden. 

 

(6)a) Alle Teams geben bei Nennschluss Ihren Kader bekannt. 

 

b) Spieler sind mit Vor- und Nachnamen, Geburtsdatum, Nationalität, Spielernummer, Position sowie Vorjahrsteam/-liga anzuführen. Mindestens der Einsergoalie ist als gesperrt zu kennzeichnen (siehe §4 C). 

 

(7) Spieler aus dem Vorjahrskader werden über die jeweiligen Anmeldetools für die neue Saison aktiviert und vom jeweiligen Verband vergebührt. 

 

(8) Die EAHL übernimmt keinerlei Haftung für die Spieler. Jeder Verein ist für die Gesundheit als auch das Verhalten seiner Mitglieder auf und abseits vom Eis verantwortlich. 

 

(9) Sämtliche Teilnehmer der Wiener Unterligen unterliegen einem Alkoholverbot vor und während dem Spiel. 

 

(10) Zur Feststellung der Identität bei Einsprüchen zur Spielberechtigung ist grundsätzlich jeder Teilnehmer ausweispflichtig. 

 

 

 

§4 B Anmeldebestimmungen 

a) Jeder neue Spieler muss beim ÖEHV auf http://myteam.hockeydata.net/ überprüft werden, ob keine aufrechte Anmeldung vorliegt. 

 

b) Jeder Spieler muss imWEHVmyteam auf http://xxx vollständig (Name, Geburtsdatum, Nationalität, Position, Dressnummer) angelegt und die Bestätigung der Nichtaktivierung des ÖEHV hochgeladen werden (upload screenshot), danach erfolgt Aktivierung durch den Wettspielreferenten. Erst dann ist ein Einsatz in einem Ligaspiel möglich. 

 

c) Die Spielberechtigung des WEHV für die Eisner Auto Liga entfällt mit dem Tag der Anmeldung im ÖEHV für einen anderen Verein. Dies ist umgehend dem Wettspielreferenten bekanntzugeben. 

 

d) Der Verein haftet für den Umstand, dass der Spieler nicht nach Meldung im WEHV doch beim ÖEHV für einen anderen Verein angemeldet wird. Sämtliche Spiele aber einer solchen Meldung werden nach § 9 (2) c) strafverifiziert. 

 

e) Die jährliche Gebühr beträgt € 12,- und erfolgt über denWEHV. 

 

(3) Unter folgenden Voraussetzungen können alle teilnehmenden Vereine für 

transferkartenpflichtige Spieler eine spezielle Spielberechtigung der EAHL anfordern: 

 

 

a) Der neue Spieler muss im WEHVmyteam auf http://xxx vollständig (Name, Geburtsdatum, Nationalität, Position, Dressnummer) angelegt und die Bestätigung der Nichtaktivierung des ÖEHV hochgeladen werden (upload screenshot) 

 

 

b) Spieler mit österreichischer Staatsbürgerschaft, die gemäß ÖEHV und IIHF als 

„Transferkartenspieler“ gelten, erbringen Ihren Staatsbürgerschaftsnachweis (Upload Reisepass). 

 

c) Ausländische „Transferkartenspieler“, für die aus Kostengründen keine unlimitierte Transferkarte gelöst wird, müssen in Wien/NÖ/Bgld. leben und dies über ZMR und Arbeit/Uni nachweisen (Upload ZMR und Bestätigung). 

 

d) Spieler aus direkt an Österreich angrenzenden Nationen benötigen darüber hinaus eine Bestätigung ihres jeweiligen Landesverbandes, dass sie nicht gemeldet oder abgemeldet sind. 

 

e) Nach positiver Prüfung der Unterlagen wird die Anlage des Spielers vom Wettspielreferenten durchgeführt. Auch hier ist erst nach Aktivierung ein Einsatz des Spielers möglich. 

 

f) Die Berechtigung ist unlimitiert und wird mit € 12,- jährlich vergebührt. Entfällt ein Grund für die Berechtigung erlischt diese mit Ende der Saison. Die Berechtigung muss jederzeit auf Aufforderung der Liga bedingungslos nachweisbar sein. 

 

g) Die Ligaverwaltung behält sich bei unvollständigen und dubiosen Unterlagen die Erteilung der Spielberechtigung vor. 

 

(4) Der Einsatz von Spielern ohne gültige ÖEHV- oder EAHL- Aktivierung und Verfügbarkeit im System e-grep ist nicht gestattet. (Strafverifizierung nach §9 (2) c))

 

 

§4 C Torhüterausnahmegenehmigung 

Bei Verhinderung aller eigenen gemeldeten Torleute vor Spielbeginn ist der Einsatz von Torleuten anderen Unterliga-Mannschaften grundsätzlich gestattet. 

 

a) Der geborgte Tormann darf nicht aus einer höheren Liga sein. 

 

b) Der geborgte Tormann darf nicht von seinem Stammteam oder durch die Liga gesperrt sein. 

 

c) Ein Tormann kann maximal für 3 Spiele als Fremdersatz für jeweils ein Team dienen. 

 

d) Der geborgte Tormann muss im hockeydata–Tormannpool angelegt und aktiviert sein. Seine Statistik wird dem ausborgenden Verein zugeordnet. 

 

e) Die Vereine sind verpflichtet, den nachweislich besten Tormann zu sperren. Zur Beurteilung werden Spiele, Statistiken, sportliche Herkunft und Kenntnis innerhalb der Liga herangezogen. 

 

f) Die Vereine können auch weitere Tormänner gegen diese Regel sperren und damit das Ausborgen untersagen. 

 

g) Die Liga behält sich jederzeitigen Einspruch auf die Nennung des Einser-Tormannes vor. 

 

h) Hat ein Tormann bis Saisonmitte (Transferschluss nach §4(3)f)) mehr Spiele als der gesperrte Einsergoalie, wird er seitens der Liga ebenfalls für künftiges Ausborgen gesperrt. 

 

i) Neuzugänge zwischen Nenn- und Anmeldeschluss müssen der Liga zur Kenntnis gebracht werden, um über den Ausborgestatus zu entscheiden. Ansonsten sind sie automatisch gesperrt.

 

 

§5 Pflichten des Veranstalters (Heimmannschaft) 

(1) Das Heimteam überprüft mindestens drei Tage vor Spieltermin die korrekte Erfassung und Beschickung auf www.referee-manager.com. 

 

(2) Das Heimteam übergibt spätestens 30 Minuten vor Spielbeginn den vorgedruckten Spielbericht von Hockeydata-e-grep an die Schiedsrichter. 

 

a) Am Spielbericht sind alle aufgestellten Spieler mit Spielernummer, Vor- und Nachname angegeben, der Kapitän gekennzeichnet und die Tormänner erfasst. 

 

(3) Das Heimteam übergibt 30 Minuten vor Spielbeginn die Kosten für die Schiedsrichter in bar. 

 

(4) Die Heimmannschaft stellt mindestens einen ausgebildeten Schriftführer welcher auch für die Bruttozeitnehmung des Spiels und Überwachung der Strafzeiten zuständig ist. Der/Die Spieloffizielle(n) ist/sind ausreichend mit den Eishockeyregeln - insbesonders Strafen und Strafzeiten - und der Protokollführung/Softwarehandhabung vertraut. 

 

(5) Bei Verbandsspielen stellt die Heimmannschaft sicher, dass in jeder Spielpause eine Eisaufbereitung stattfindet (Lieferschein beim Eismeister). 

 

(6) ) Im Play-off bestellt die Heimmannschaft je einen ausgebildeten Zeitnehmer sowie Schriftführer sowie zumindest einen dritten Spieloffiziellen, der Vorgenannten assistiert und vor allem die Strafbänke betreut. 

 

(7) Sämtliche Spieloffizielle sind dem Ansehen der Liga und einer gewissen Neutralität verpflichtet, mischen sich nicht in den Spielbetrieb und unterliegen selbstverständlich dem allgemeinen Alkoholverbot. 

 

(8) Kann die Heimmannschaft nur fünf Pucks zur Verfügung stellen, so sind all diese der Gastmannschaft zum warm-up zu überlassen. Die tatsächlich vorhandenen Pucks müssen 50/50 aufgeteilt werden. Ein Spiel mit weniger als fünf Pucks kann nicht ordnungsgemäß durchgeführt werden und geht mit 5:0 an die Gastmannschaft. Die Schiedsrichterkosten für die Anreise sind zu tragen. 

 

(9) 

a) Am Spielbericht sind alle Tore und Strafen mit (absoluter) Spielzeit und den betreffenden Spielernummern eingetragen, ebenso ist die Tormannstatistik vollständig mit gespielten Minuten und Gegentoren. 

 

b) Proteste gegen das Spiel, den Bericht oder das Ergebnis und allfällige Matchstrafen sind umgehend und ausführlich per eMail dem Ligasprecher bekanntzugeben. 

 

c) Der Spielbericht sollte laufend über egrep LIVE gespeichert werden und wird nach Spielende durch die Schiedsrichter bestätigt und hochgeladen. 

 

d) Bei technischem Versagen von Laptop oder Internet wird der gedruckte Spielbericht ausgefüllt, von den Schiedsrichtern unterschrieben und am Folgetag nacherfasst. Der Spielbericht ist bis zur Beglaubigung des Spiels durch die Liga aufzuheben.

 

 

§6 Pflichten der Gastmannschaft 

(1) Die Gastmannschaft aktiviert in Absprache mit dem Heimteam rechtzeitig, spätestens aber 24 Stunden vor Spielbeginn im Hockeydata-e-egrep seinen Spielkader und stimmt sich bezüglich der Dressenfarben mit der Heimmannschaft ab (Heimteam hat Farbwahl). 

 

(2) Absage oder Nichtantreten aus jeglichen Gründen hat 0:5 Strafbeglaubigung sowie Ersatz der Schiedsrichter- und Veranstalterkosten zur Folge. 

 

(3) Der Spielort ist nach Spielende ordentlich und in angemessener Zeit (40 Min.) zu verlassen. 

 

(4) Im Viertelfinale und bei einem dritten Finalspiel beteiligt sich die Gastmannschaft zu 50 % an den Schiedsrichtergebühren und den Kosten der Matchzeit, sofern diese verrechnet werden. 

 

 

§7 Regeln 

(1) Es gelten die offiziellen Regeln der IIHF 2014-2018 sowie deren aktuellen Änderungen. Die zuständige Instanz ist der Ligasprecher bzw. bei Matchstrafen die Disziplinarkommission. Bei Ligaende offene Pflichtspielsperren und bedingte Strafen gelten für die Folgesaison. 

 

(2) Adaption der IIHF-Spielregeln in Grunddurchgang und Zwischenrunde: 

 

a) Körperspiel: 

Die EA4L ist eine Non-Hitting-Liga! Jegliche Arten von Checks und Hits (Open Ice, Hüftcheck, sowie sämtliche Regelkonforme Checks einer Hitting Liga) sind verboten und werden mit einer kleinen Strafe (2min für unerlaubter Körperangriff = Charging) geahndet. Im Wiederholungsfall wird eine Spieldauerdisziplinarstrafe, im Verletzungsfall eine Matchstrafe ausgesprochen. Fouls die die mit einer Großen Strafe geahndet werden (Bandencheck, Checks gegen den Kopf,..) ziehen automatisch eine Spieldauerdisziplinarstrafe nach sich. Spieler die mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe belegt wurden sind automatisch für das nächste Spiel gesperrt, bei einer weiteren Spieldauerdisziplinarstrafe in der Saison erhöht sich Sperre auf zwei Spiele, sinngemäß bei einer weiteren auf drei Spiele. Die Liga behält sich vor Spieler mit mehr als drei Spieldauerdisziplinarstrafen für die laufende Saison vom Spielbetrieb auszuschließen. 

 

b) 45: Die Spielzeit wird von 00:00 aufwärts genommen. 

 

c) 43/44: Ein Ligaspiel ist in 2 Spielhälften á 40 Minuten Bruttospielzeit unterteilt. 

Beide Mannschaften und Schiedsrichter sind angehalten, Warm-up und Seitenwechsel so zu gestalten, dass die Spielzeit im Rahmen der Eiszeit der Heimmannschaft eingehalten werden kann. Es gibt kein Anrecht auf bestimmte Aufwärm- oder Pausenzeiten! Unter Zustimmung beider Teams kann der Seitenwechsel ausbleiben. 

 

d) Die Bruttozeit gilt auch für große Zeit- und Disziplinarstrafen. Kleine Strafen laufen über 3 Minuten (Eingabe egrep und Bruttozeit) werden statistisch aber als 2 gezählt. 

 

e) Strafzeiten beginnen beim nächstfolgenden Anspiel zu laufen. 

 

f) Endet eine Strafzeit während dem setup zum faceoff, wo der Bestrafte hinter der gegnerischen Mannschaft aufs Eis kommen würde, wartet der Zeitnehmer auf das erfolgte Anspiel. 

 

g)In der Bruttospielzeit in Grunddurchgang und Zwischenrunde ist KEIN Time-out gestattet. 

 

h) 44: Es gibt keine Overtime oder Penaltyschiessen nach Unentschieden.

 

 

i) 173: Die Penaltyshotregelung der letzten 2 Spielminuten wird in der Bruttospielzeit auf die letzten 5 Minuten der verbleibenden Eiszeit angewendet. 

 

j) 116,128-137,149,154,157,164,168: Jegliche disziplinäre und spielverzögernde Vergehen in den letzten 5 Minuten der Eiszeit, die nach Ermessen des Schiedsrichters rein im Interesse der in Führung liegenden Mannschaft erfolgen, werden umgehend mit einem Penaltyshot bestraft. 

 

k)Die letzten 5 Minuten der Eiszeit (f, h, i) richten sich nach der Hallenuhr! 

 

(3) 121, 161: Butt-ending und spearing wird wie head-butt/kicking mit Matchstrafe geahndet. 

 

(4)a) 40 iv. Das Heimteam hat Farbwahlrecht, das Gastteam muss sich um unterscheidbare Dressen kümmern, sonst geht ein Nichtanpfiff zu dessen Lasten (Strafverifizierung). 

 

b) 147: Die Teams verzichten auf Einspruch/Vermessung von Stöcken und Ausrüstungen, welche kein Verletzungsrisiko darstellen. Die EA4L empfiehlt ALLEN Spielern, die vor dem 31.12.1974 geboren sind, die Verwendung von zumindest Halbvisier und Zahnschutz.

 

 

§8 Schiedsrichter 

(1) Alle Spiele der Liga werden im Zwei-Schiedsrichter-System geleitet (IIHF § A4.8-11), bei Verfügbarkeit wird ab dem Halbfinale im Drei-Mann-System gepfiffen. 

 

(2) Die Bestellung der Schiedsrichter für Ligaspiele erfolgt durch die Liga. 

 

(3) Die Schiedsrichtereinteilung erfolgt durch den zuständigen Referenten des Schiedsrichterverbandes und ist auf www.referee-manager.com ersichtlich. 

 

(4) Die Schiedsrichterkosten pro Spiel betragen pauschal € 50,00 pro Schiedsrichter und müssen jeweils vor Heimspielbeginn bezahlt werden. Im Drei-Mann-System erhält der Head € 55, die beiden Linesmen € 45. 

 

(5) Verbandsschiedsrichter können nicht abgelehnt werden. Ein Nichtantreten hat 0:5 sowie Kostenersatz zur Folge. Allfällige begründete Beschwerden sind der Ligaleitung und dem Schiedsrichterreferenten sachlich zu dokumentieren. 

 

(6) Die Kosten für die Anreise der Schiedsrichter ohne stattfindendes Spiel (Nichtantritt, Absage) betragen € 25 pro Schiedsrichter. 

 

(7) Ist es nicht möglich, für ein Spiel einen zweiten Schiedsrichter aufzustellen, wird das Spiel mit einem Schiedsrichter ausgetragen, die Kostenersparnis bleibt dem Heimteam. 

 

(8) Die Schiedsrichter müssen 30 Minuten vor Beginn der Eiszeit vor Ort sein. 

 

(9) Die Schiedsrichter überprüfen die Korrektheit beider Mannschaften (Ausrüstung, Dressen, maximal 20 Feldspieler und zwei Torhüter pro Team) sowie nach Spielende die ordnungsgemäße Eintragung der Torschützen, Assistenten und Strafen. 

 

(10) Die Schiedsrichter sind angehalten, bei „ligaunwürdigen Zuständen“ (Platz, Spieloffizielle, Dressengleichheit, etc.) ein Spiel nicht anzupfeifen oder abzubrechen, jedenfalls aber dem Ligasprecher und Schiedsrichterreferenten Meldung zu erstatten. 

 

(11) Bei Matchstrafen oder Spielabbruch ist am Folgetag ein Bericht per Email an den Ligasprecher zu übermitteln. 

 

(12) Der Ligasprecher übermittelt Spielprotokoll, Schiedsrichterbericht und Leumund des Spielers an die Disziplinarkommission. 

 

(13) Protestiert ein Team gegen die Identität eines Spielers hat der Schiedsrichter die Identität dieses Spielers mittels amtlichen Lichtbildausweises festzustellen und per Email an den Ligasprecher zu übermitteln.

 

 

§9 Beglaubigung und Wertung der Spiele 

(1) Die Beglaubigung der Spiele wird aufgrund der Spielberichte vorgenommen. Ordnungsgemäß durchgeführte Spiele werden mit dem tatsächlich erzielten Resultat und Torergebnis beglaubigt. Vom Heimteam übermittelte Spielberichte, die weder vom Ligasprecher noch vom Gastteam in Ergebnis oder Inhalt reklamiert werden, gelten 3 Tage nach Aussendung als beglaubigt. 

 

(2) In folgenden Fällen sind Ligaspiele nicht mit dem erzielten Resultat und Torergebnis zu beglaubigen: 

 

a) Ein Verein tritt nicht zum Spieltermin an, das Heimteam hat verabsäumt, die Schiedsrichter rechtzeitig zu bestellen bzw. deren Bestätigung zu überprüfen oder stellt keine qualifizierten Spieloffiziellen: 5:0 für den Gegner sowie Kostenersatzstrafe für den Verein. 

 

b) Eine Mannschaft tritt ab oder das Spiel wird aus Verschulden einer Mannschaft abgebrochen: 5:0 für den Gegner, falls das tatsächlich erzielte Torverhältnis nicht günstiger ist. 

 

c) Erstrebung unerlaubter Vorteile (Aufstellung unberechtigter Spieler etc.): 5:0 für den Gegner, falls das tatsächlich erzielte Torverhältnis nicht günstiger ist. 

 

d) Beide Vereine treten nicht an, treten ab, Verschulden den Spielabbruch oder erstreben unerlaubten Vorteil: 0:5 Niederlage für beide Vereine. 

 

e) Abbruch eines Spieles ohne Verschulden eines Vereines: Neuaustragung am nächstfolgenden möglichen Termin der Heimmannschaft. Bei Neuaustragung des Spiels sind alle Spieler spielberechtigt, die zum Zeitpunkt des Erstspiels berechtigt waren. Wurden mindestens 50 Minuten der Gesamtspielzeit in Grunddurchgang oder Zwischenrunde (80 Bruttominuten) gespielt, gilt das Ergebnis als beglaubigt. 

 

(3) Scheidet ein Verein während Grunddurchgang oder Zwischenrunde aus, werden alle gespielten Spiele gestrichen, das Team wird nicht in die Endtabelle und Playoff-Paarungen aufgenommen. Bei Ausscheiden nach Zwischenrunde und vor den Playoffs wird die Tabelle beglaubigt, das Team wird aber nicht in den Playoff-Paarungen berücksichtigt, die nächstbesten Teams rücken nach. Ein Ausscheiden während den Playoffs bedeutet ein sofortiges Ende der Serie zugunsten des Gegners (5:0 der verbleibenden Spiele). 

 

(4) Bei Strafverifizierung 5:0 werden keine Torschützen; Punkte oder Shutouts eingetragen, es sei denn, das tatsächliche Ergebnis ist gleich oder besser als 5:0 und wird daher als Ergebnis beglaubigt. 

 

(5) Ein gewonnenes Spiel wird für die Tabelle mit 2 Punkten gewertet. Bei Unentschieden nach regulärer Spielzeit erhalten beide Mannschaften je 1 Punkt. 

 

(6) Die Rangordnung der Tabelle erfolgt absteigend nach den meisten erzielten Punkten (inkl. Bonuspunkte), gefolgt von Tordifferenz und geschossenen Toren. 

 

(7) Bei Punktegleichheit am Ende von Grunddurchgang oder Zwischenrunde wird die Platzierung Anhand der Reihenfolge gemäß (6) wie folgt ermittelt: Zwei Teams: 1.-3. Direkte Begegnung(en), 4.-6. Ergebnis(se) gegen das am nächstbesten gereihte Team. Bei mehreren Teams wird eine eigene Tabelle mit den Ergebnissen dieser Teams gebildet, Reihenfolge 1.-6. Sollte kein tiebreaker eine Entscheidung bringen, findet bei der erstmöglichen Eiszeit nach 5 Minuten Aufwärmen ein Penaltyschiessen statt.

 

 

§10 Nichtantreten einer Mannschaft, Wartezeit, Spielfähigkeit 

(1) Um ein Spiel beginnen zu können, müssen ein Tormann und 7 Feldspieler antreten. Befinden sich Spieler dieser 8 noch in der Kabine wird der Spielbeginn um fünf Minuten verschoben und das Team beginnt mit einer kleinen Bankstrafe wegen „Spielverzögerung“ in Unterzahl (Regel 157)). 

 

(2) Spieler, die am Spielbericht angeführt aber noch „am Weg“ zum Spielort sind, gelten nicht für Punkt (1) 

 

(3) Kann ein Team fünf Minuten nach festgelegtem Spielbeginn nicht 8 Spieler stellen, gilt Nichtantritt (siehe §9 , Punkt 2. a)) 

 

 

§11 Protest 

(1) Ein Protest gegen einen Spieler am Spielbericht/Spielfeld ist vor Spielbeginn, spätestens aber nach Spielende vor Beglaubigung des Spielberichts auszusprechen, zu begründen und binnen zwei Kalendertagen der Liga mitzuteilen. 

 

(2) Protest gegen einen Schiedsrichter ist nicht zulässig. 

 

(3) Protest gegen das Spielergebnis ist ebenfalls sofort nach Spielende festzuhalten und binnen zwei Kalendertagen der Liga zu begründen. 

 

(4) Wird aufgrund eines Protestes ein Verstoß gegen die Durchführungsbestimmungen festgestellt, wird gemäß dieser gehandelt und etwaige Geldstrafen verhängt. 

 

 

§12 Strafenkatalog 

(1) Folgende Vergehen werden mit folgenden Geldstrafen direkt geahndet:

 

1) § 5+6 € 30,00 

2) § 9 (2)d) € 50,00 

3) § 9 (2)b) € 60,00 

4) § 9 (2)a) € 100,00 

5) § 9 (2)c) € 150,00 

 

(2) Der Betrag ist sofort nach Mitteilung an den diese Gelder verwaltenden WEHV zu entrichten. Bis zum Einlangen des Strafbetrages (oder Vorlage Zahlungsbestätigung) kann kein offizielles Meisterschaftsspiel ausgetragen werden. Bei Versäumnis eines weiteren Spieles gilt § 12 (1) 1). 

 

(3) Etwaige Strafgeldbescheide der Disziplinarkommission für disziplinäre Vergehen werden separat ausgesprochen und es gilt auch hier die Sperre der Mannschaft/des Spielers/Offiziellen bis zum Einlangen der Zahlung. 

 

(4) Ist ein Verein mit Zahlungen an den WEHV für dessen Eismiete mindestens ein Monat überfällig rückständig, kann nach formloser Mahnung und kurz gesetzter Frist das Team vom Spielbetrieb bis zur Begleichung des Außenstands ausgeschlossen werden. 

 

(5) a) Erhält ein Verein den DRITTEN Disziplinarbescheid in der laufenden Saison (inklusive Wiener Meisterschaft) wird er mit einer Geldstrafe von € 30,00 belegt. 

 

b) Organisatorische Geldstrafen sind – ohne Pflichtspielaufschub – bis Saisonende fällig. Bei Nichtzahlung wird wie bei Versäumnis des Mitgliedsbeitrages geahndet. 

 

c) Ab dem fünften Strafbescheid erhöht sich die Strafe auf € 70,00 

 

(6) Werden für einen Verein in der laufenden Saison VIER Spiele strafverifiziert, wird ein Verfahren zum Ausschluss aus dem Ligabetrieb eröffnet. 

 

(7) Erlangt ein Verein eine Aktivierung eines nicht spielberechtigten Spieler in offenbar betrügerischer Absicht, werden alle Spiele des Teams ab Registrierung strafverifiziert und sofort ein Verfahren auf Ausschluss eröffnet.

 

 

§13 Meisterschaftseinteilung & Austragungsmodus 

Die Meisterschaft wird in einer Gruppe von 7 Vereinen des WEHV als Wiener Unterliga „Eisner Auto Fourth League“ ausgetragen. 

 

Grunddurchgang: 

a) Der Grunddurchgang beginnt im Oktober (Saison 2017/18: 16.10.17). 

 

b) Das erste Saisonspiel laut Spielplan zählt als Stichtag-relevanter Saisonbeginn. (§4 (3)) 

 

c) Gespielt wird in einer Hin- und Rückrunde; jeder gegen jeden. 

 

d) Für die Tabellenwertung gelten §9 (5)-(7) 

 

Play-Off 

(1) Die Playoffs beginnen sobald der Grunddurchgang abgeschlossen ist und die Endtabelle feststeht. 

 

(2) Die Semifinalpaarungen der Endtabelle lauten: 1. gegen 4., 2. gegen 3. 

 

(3) Ein Playoff-Spiel dauert 2x40 Minuten Brutto. Die Spieltermine werden mindestens eine Woche vorangekündigt. Das Finale wird 3x20min Nettospielzeit ausgetragen. 

 

(4) Das Halbfinale wird mit einem Hinspiel ausgetragen, das Ergebnis nach Ende der regulären Spielzeit gilt. 

 

(5) Ein Playoff- oder Finalspiel muß einen Sieger haben, ggfs wird bei Gleichstand das Spiel 10 Minuten vor Ende der Eiszeit abgebrochen und ein Penaltyschiessen (gemäß IIHF-Regeln mit jeweils drei Schützen) bis zur Entscheidung durchgeführt. 

 

(6) Die Sieger im Halbfinale spielen ein Finalspiel um den Titel “Eisner Autohaus Fourth League Champion 2017/2018” 

 

(7) Heimrecht hat jeweils der in der Endtabelle Besserplatzierte.

 

 

 

Endwertung 

a) Meister und Vizemeister der EA4L führen die Schlusswertung als 1. und 2. an. 

 

b) Die im Halbfinale ausgeschiedenen Teams stehen gemäß Ihrer Endtabellenplatzierung an 3. und 4. Stelle. 

 

c) Die im Viertelfinale ausgeschiedenen Teams stehen gemäß Ihrer Endtabellenplatzierung an 5. bis 8. Stelle. 

 

d) Teams, die den Playoffeinzug verpasst haben werden w.o. nachgereiht.